Neben dem Bedürfnis nach Nahrung und Kleidung wird das Bedürfnis nach einer Wohnung zu den menschlichen Grundbedürfnissen gerechnet.
Heute werden dem Wohnen Funktionen zugeordnet, die innerhalb unseres Kulturkreises als eher privat oder intim angesehen werden und deshalb aus dem öffentlichen Raum zum Teil verbannt sind: Schlafen, Körperpflege, Zusammensein und Pflege von Gemeinschaft mit den vertrautesten Menschen (oft die Familie), Austausch von Zärtlichkeit, Sexualität, Aufbewahren persönlicher Gegenstände, sowie private Haushaltsführung (Kochen usw.). Außerdem werden dem Begriff Wohnen Assoziationen wie „Leben an einem Ort“, „Verwurzelung an einem Ort“ oder „Räumlicher Lebensmittelpunkt“ zugeordnet. Er hat daher eine Gewisse Nähe zum Begriff Heimat.
Der Begriff Wohnung beinhaltet dabei zwei (eng miteinander zusammenhängende) Konzepte:
• Eine feste Behausung, in der ein oder mehrere Menschen ihren dauerhaften Lebensmittelpunkt haben.
• Ein abgeschlossener Teil eines größeren Gebäudes, in dem Menschen leben.
Aber was ist jetzt eigentlich typisch für Deutschland? Wie verhalten sich die Deutschen zu ihren Wohnungen?
Wollen wir Antworten auf diese Fragen finden!
Herzlich Willkommen, schon sind Sie mittendrin im Kennenlernen und Entdecken!